Fotografie_KI_Collage_40x60
Eine erst einmal klassische Wahrnehmungsposition von Erkennung – frontal, zentriert, anonymisiert. Nicht „ich“, nicht „du“. Was bleibt, wenn das Gesicht verschwimmt, den Blick verweigert, nicht lesbar ist, das Erfassen für die Beobachterin und den Beobachter ins Leere läuft? Es entsteht eine Präsenz ohne Zugriff. Identität wird nicht angeboten, sondern bewusst uneindeutig gehalten. Ein Moment des Entziehens: sichtbar, aber eben nicht identifizierbar.